Anzahlungsbürgschaften

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Das Hauptziel einer Anzahlungsbürgschaft ist es, Anzahlungen für bestimmte Projekte im Rahmen eines Leistungsvertrages im Vorfeld gegen Verluste abzusichern. Die Kosten einer solchen Bürgschaft sind von verschiedenen Faktoren, wie Bonität, Geschäftsmodell und Alter des Unternehmens abhängig.

In wenigen Minuten einfach erklärt

  • Was ist eine Anzahlungsbürgschaft?
  • Für wen wäre sie empfehlenswert und sinnvoll?
  • Was gibt es bei dem Vertragsabschluss zu beachten?
  • Wie schnell kann die Bürgschaft erstellt werden?

Diese und weitere Fragen beantwortet unsere Spezialistin für Bürgschaften im folgenden Video.


Bürgschaft

Definition: Was ist eine Anzahlungsbürgschaft?

In vielen Branchen sind Anzahlungen für Material oder Planung üblich, nicht nur in der Baubranche oder dem Maschinenbau. Um diese abzusichern, fordern Auftraggeber oft eine Sicherheit in Form einer Anzahlungsbürgschaft. Der Auftragnehmer erhält durch die Anzahlung die nötige Liquidität, um das Projekt umzusetzen bzw. die Materialien bereitzustellen. Der Auftraggeber wiederum hat die Sicherheit, dass er seine Anzahlung zurück erhält, sollte der Auftragnehmer im Verlauf des Projekts seinen vertraglich vorgesehenen Verpflichtungen nicht nachkommen können.

Bürgschaft sinnvoll

Für wen ist diese Art der Bürgschaft sinnvoll?

Für alle Unternehmen, die für Vorleistungen Anzahlungen verlangen, vereinbaren oder von ihren Auftraggebern angeboten bekommen sind Anzahlungsbürgschaften sinnvoll. Besonders, wenn Material eingekauft werden muss, Personalkosten in der Planungs- und Projektphase anfallen oder Subunternehmer bezahlt werden sollen.

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Ein Beispiel aus der Praxis

Die Klarsicht Fenster GmbH erhält von Herrn Müller einen Auftrag über den Einbau neuer Fenster. Sie vereinbart mit Herrn Müller eine Anzahlung. Herr Müller lässt sich von der Klarsicht GmbH eine Anzahlungsbürgschaft ausstellen. Sicher ist sicher.

Die Fehlerfrei Bau GmbH erhält von der Wachstum AG den Auftrag zum Bau einer neuen Fertigungshalle. Für Planung und Material erhält sie 20% der Bausumme als Vorauszahlung, noch bevor der Rohbau fertiggestellt wird. Die Fehlerfrei Bau GmbH stellt der Wachstum AG eine Bürgschaft, um die Vorauszahlung abzusichern.

Alle Details auf einen Blick

Bürgschaften

ab 5.000 EUR

Bürgschaftsempfänger

Auftraggeber

Musterbürgschaft

Besonders geeignet für


Unternehmen mit hohen Investitionen und langen Projektzyklen oder hohem Materialaufwand, z.B. Handwerk, Baubranche, Maschinen- und Anlagenbau oder der Energiewirtschaft.

Das sagen unsere Kunden über uns

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  Mit der SHL Gruppe haben wir einen Partner, der uns bereits seit 2004 begleitet, unser Geschäftsmodell  versteht und seitdem aktiv unser Sicherheitspaket sowie die entsprechenden Prozesse gemeinsam mit uns weiterentwickelt. Immer mit dem Ziel, das Bestmögliche für uns, unsere Baupartner und Kunden herauszuholen. Eine offene, ehrliche und sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit, die wir sehr schätzen.

Benjamin Dawo

Geschäftsführer der Town & Country Haus Lizenzgeber GmbH

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Durch die kompetente Beratung und Abwicklung konnten wir mit der SHL schnell eine passende Lösung finden. Wir freuen uns, dass wir einen Geschäftspartner an unserer Seite haben, der unsere Konzepte und Wünsche versteht und gemeinsam mit uns umsetzen kann.

Ivo Wissler und Dr. Love Edquist

Die Gründer & Geschäftsführer der Küchenheld GmbH

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Die SHL unterstützt uns zielorientiert bei der Erkennung und Absicherung von Risiken, um geeignete und tragfähige Versicherungslösungen zu finden. Es ist gut einen Partner an der Seite zu haben, der den innovativen Weg zur autonomen Transportlogistik mit uns gemeinsam beschreitet.

Bene Fried

Business Development bei der FERNRIDE GmbH

Unser Muster für Anzahlungsbürgschaften

Wenn Sie eine Anzahlungsbürgschaft beantragen möchten, kann ein gut strukturiertes Muster helfen, alle erforderlichen Details korrekt zu erfassen. Im Folgenden finden Sie eine Musterbürgschaft, die Ihnen als Vorlage dienen kann:  Jetzt Muster für Anzahlungsbürgschaft downloaden!

Funktionsweise & Ablauf einer Anzahlungsbürgschaft

Wie andere Bürgschaften auch, schützt die Anzahlungsbürgschaft den Auftraggeber vor Verlusten, wenn der Auftragnehmer die vereinbarte Leistung nicht erbringt. Die Bürgschaft bezieht sich dabei auf eine durch den Auftraggeber geleistete Anzahlung. Mit dieser Anzahlung kann der Auftragnehmer beispielsweise Baumaterialen einkaufen oder andere (Teil-)Ausgaben decken, bis der Auftraggeber die Rechnungen begleicht.

Der Auftraggeber hingegen verlangt als Sicherheit für seine Zahlung eine Anzahlungsbürgschaft. Der Auftragnehmer beantragt diese bei einem Bürgen (Bank oder Versicherung). Der Bürge stellt dann die Bürgschaftsurkunde aus, die an den Auftraggeber geht. Für die Bereitstellung der Bürgschaft zahlt der Auftragnehmer eine Gebühr an den Bürgen. Kann der Auftragnehmer den Auftrag nicht erfüllen, zahlt der Bürge die Anzahlung an den Auftraggeber zurück. 

Laufzeit & Rückgabe: Wann kann man die Anzahlungsbürgschaft zurückfordern?

Die Laufzeit einer Anzahlungsbürgschaft wird zwischen den Vertragspartnern vereinbart und richtet sich meist nach der Vertragslaufzeit bzw. der Laufzeit des Projektes. Auf Wunsch kann sie auch unbefristet ausgestellt werden. Typischerweise endet sie aber mit der vertragsgemäßen Fertigstellung und Abnahme der Leistung. Wichtig für den Auftragnehmer (Schuldner) ist sicherzustellen, dass der Auftraggeber (Gläubiger) die Bürgschaftsurkunde an den Versicherer (Bürgen) zurückgibt bzw. er die Bürgschaft vom Auftraggeber zurückfordert. Nur so bucht der Versicherer die Bürgschaft aus seinem System und die Kosten und Pflichten für den Auftragnehmer entfallen. 

Unterschiede bei Verträgen nach VOB und BGB

Es gibt keinen grundsätzlichen Unterschied bei einer Anzahlungsbürgschaft, die auf Basis eines Vertrags nach VOB oder BGB erstellt wird. Das Prinzip der Absicherung und Leistung durch den Bürgen ist identisch. Jedoch gibt es einen Unterschied bei der rechtlichen Grundlage: bei Bauvorhaben nach VOB sind Anzahlungsbürgschaften üblich und quasi verpflichtend. Im BGB dagegen sind sie zwar möglich, aber nicht explizit geregelt oder vorgeschrieben.

Was kostet die Bürgschaft?

Wie oben erwähnt, beeinflussen verschiedene Faktoren die Gebühren einer Bürgschaft. Grundsätzlich werden die Kosten immer als Prozentsatz auf die Bürgschaftshöhe errechnet. Die Abrechnung der Kosten erfolgt meist jährlich, kann aber auch individuell festgelegt werden. Sobald die Bürgschaft erlischt oder zurückgegeben wird, fallen keine weiteren Kosten an. Endet eine Bürgschaft unterjährig, werden die Kosten anteilig berechnet.

Banken und Sparkassen berechnen eine Gebühr zwischen 2 % und 6 %. Eine Versicherungsgesellschaft kann oft die preiswertere Alternative sein. Teils bietet sie Bürgschaftsversicherungen ab 1,5% der Bürgschaftssumme an - eine sehr gute Bonität und ein stabiles Unternehmen vorausgesetzt.

Unabhängig von der Gebühr gilt zu berücksichtigen, dass bei Banken meist weitere Kosten anfallen. Zum Beispiel wird die Ausstellung der Bürgschaftsurkunde zusätzlich in Rechnung gestellt.

Was beeinflusst die Kosten einer Anzahlungsbürgschaft?

Wie hoch die Kosten ausfallen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die wichtigsten sind:

  1. 1
    Die Wahl des Bürgen - Bank oder Bürgschaftsversicherer
  2. 2
    Die Bonität des Unternehmens
  3. 3
    Die Höhe der Bürgschaft
  4. 4
    Verfügbare Sicherheiten

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Kosten in Bezug auf die Bonität des Unternehmens

Ähnlich wie bei regulären Krediten beeinflusst eine gute Bonität die Kostenbelastung positiv. Ist die Kreditwürdigkeit gut bis hervorragend, verzichten Versicherungsunternehmen meist komplett auf die Darlegung von Sicherheiten. Somit hat die Bonität bei Versicherern einen wichtigen Einfluss auf die Erbringung von Sicherheiten. Bei einer Bank hingegen werden unabhängig von Bonität Sicherheiten gefordert, die bis zu 100% der Bürgschaftshöhe ausmachen können.

Höhe der Bürgschaft als Einflussfaktor

Die Höhe der Bürgschaft nimmt ebenfalls Einfluss auf die Kosten für die Anzahlungsbürgschaft. Mit steigender Bürgschaftssumme steigt auch die Prämie an, da diese sich prozentual aus der Bürgschaftshöhe errechnet. Egal ob Sie beim Versicherer einen Avalrahmen oder einzelne Bürgschaften beantragen, die Kosten für Sie verändern sich dadurch nicht. Mit einem Avalrahmen können Sie jedoch Zeit sparen, denn Sie können innerhalb des Rahmens einzelne Bürgschaften an Geschäftspartner ausgeben, ohne dass eine erneute Prüfung oder Beantragung erforderlich wäre.

Wie Sicherheiten die Kosten beeinflussen

Wenn ein Unternehmen Sicherheiten bereitstellt, lässt sich die Kostenbelastung für die Anzahlungsbürgschaft reduzieren. In Abhängigkeit von dem Anbieter und der Bonität des Unternehmens sind Sicherheiten sogar eine Bedingung für einen Avalrahmen.

Wird eine Anzahlungsbürgschaft in brutto oder netto ausgestellt?

Es ist gängige Praxis, dass die Bürgschaftssumme auf Basis des Bruttobetrags der Anzahlung berechnet wird. Dies sichert den Auftraggeber in vollem Umfang ab, da er die Umsatzsteuer auf die Anzahlung an den Auftragnehmer entrichten muss. Es kann jedoch vertraglich festgelegt werden, dass die Anzahlungsbürgschaft nur über den Nettobetrag ausgestellt wird. Dies ist für den Auftragnehmer kostengünstiger, der Auftraggeber ist dann aber nicht für die gesamte Summe abgesichert.

Was ist der Unterschied zwischen Anzahlungsbürgschaft und Vertragserfüllungsbürgschaft?

Eine Anzahlungsbürgschaft sichert die vom Auftraggeber geleistete Anzahlung an den Auftragnehmer ab. Erfüllt der Auftragnehmer nach Erhalt der Anzahlung seine vertraglichen Verpflichtungen nicht, kann die Bürgschaft eingelöst werden. Die Vertragserfüllungsbürgschaft hingegen dient der Absicherung der kompletten vertraglich geschuldeten Leistung des Auftragnehmers.

Während die Anzahlungsbürgschaft nur einen Teil der Auftragssumme, nämlich die Anzahlung, absichert, bezieht sich die Vertragserfüllungsbürgschaft auf den Gesamtauftragswert bzw- Gesamtauftrag. Letztere findet häufig in der Baubranche Anwendung, da sie auch die Gewährleistungsfrist mit absichert.

Bürgschaften über die SHL Gruppe

Sie bekommen eine Anzahlung für ein Projekt oder einen Auftrag und müssen diese mit einer Anzahlungsbürgschaft absichern? Dann sind Sie bei uns richtig. Mit dieser Bürgschaft geben Sie Ihrem Auftraggeber die notwendige Sicherheit.

Tanja Vuksanovic, Spezialistin Kautionsversicherungen

Was ist eine Anzahlungsbürgschaft auf erstes Anfordern?

Die Bürgschaft auf erstes Anfordern ist eine besondere Form der Bürgschaft. Wie bei jeder anderen Bürgschaft springt der Bürge (Bank oder Versicherer) für die vertraglichen Verpflichtungen eines Unternehmens ein, wenn dieses den Forderungen des Auftraggebers nicht nachkommen kann. Die Besonderheit liegt darin, dass der Bürge direkt für die Verpflichtung aufkommen muss, ohne dass der Gläubiger einen expliziten Nachweis für den Bürgschaftsfall vorlegen muss. Die Zahlung erfolgt meist innerhalb von 14 Tagen. Der Bürge hat zwar das Recht, die Rechtmäßigkeit der Forderung zu überprüfen und sich das gezahlte Geld zurückzuholen. Jedoch muss die Zahlung des vertraglich festgehaltenen Bürgschaftsbetrags immer zuvor erfolgen.

Eine Bürgschaft auf erstes Anfordern kann für die Anzahlungsbürgschaft, aber auch andere Bürgschaftsarten umgesetzt werden. Dies muss im Bürgschaftsvertrag schriftlich festgehalten werden. Hier können Sie eine Musterbürgschaft für eine Anzahlungsbürgschaft herunterladen und hier ein Muster für eine Bürgschaft auf erstes Anfordern.

Anbieter bzw. Partner der SHL Gruppe

Die SHL Gruppe ist ein unabhängiger Versicherungsmakler mit über zwanzig Jahren Marktpräsenz. Wir sind spezialisiert auf den Bereich der Bürgschaftsversicherungen für Unternehmen und haben ein großes Netzwerk an Versicherern mit denen wir über viele Jahre bereits vertrauensvoll zusammenarbeiten, darunter beispielsweise AXA, Ergo oder Zurich, ebeno Anzahlungsbürgschaften der VHV und R+V.

Wir holen Vergleichsangebote ein und beraten Sie mit unserer Expertise und kümmern uns um die Beantragung und Ausstellung. Der "Papierkram" auf Ihrer Seite hält sich damit in Grenzen. Meist können wir für Sie auch bessere Konditionen verhandeln, als wenn Sie direkt beim Versicherer anfragen. Unsere Services sind für Sie übrigens kostenlos, unsere Provision tragen die Versicherer.

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Beispielrechnung

An diesem Beispiel zeigt sich, wie teuer eine Anzahlungsbürgschaft für das Unternehmen sein kann. Für diesen Fall greifen folgende vier Bedingungen:

  • das Unternehmen hat eine gute Bonität
  • der Anbieter ist ein Versicherer (Bürgschaftsversicherung)
  • die Bürgschaft beläuft sich auf 100.000 €
  • es gelten ein 2%iger Prämiensatz und taggenaue Abrechnung

Hieraus ergibt sich eine Kostenbelastung von 2.000 € pro Jahr. Der Versicherer stellt dem Unternehmen diese Kosten zu Vertragsbeginn in Rechnung. Sollte die Anzahlungsbürgschaft bereits vor Ablauf eines Jahres enden, erfolgt dank taggenauer Abrechnung bei den meisten Versicherern eine Teilrückzahlung der Prämie. Gibt das Unternehmen die Bürgschaftsurkunde schon nach einem halben Jahr zurück, erhält es 50 % der bereits entrichteten Kosten erstattet. Die Versicherung würde somit eine Rückzahlung von 1.000 € leisten.

Smart ist, wer als Unternehmer eine Bürgschaftsversicherung auswählt. Sie ist nicht nur preiswerter und mit weniger Sicherheiten zu bekommen, sondern sie wird im Unterschied zur Bankbürgschaft nicht auf die betriebliche Kreditlinie angerechnet. Dadurch bleibt das Unternehmen liquide und kann diese freien Geldmittel für andere Investitionen aufwenden.

Wer kommt für die Kosten der Bürgschaft auf?

Im Regelfall übernimmt der Auftragnehmer, also die Partei, von der eine Sicherheit gefordert wird, die Bürgschaftskosten. Häufig zählt der Nachweis über solch eine Absicherung zu den Voraussetzungen des Auftraggebers, ohne sie würde er keinen Auftrag erteilen. Durch diese Maßnahme hat er eine Garantie für die Absicherung seiner Vorauszahlung. In Einzelfällen trägt der Kunde die Kosten für die Vorauszahlungsbürgschaft. Ausgehandelt wird dies in den jeweiligen Verträgen mit dem Auftraggeber.

Abschließende Tipps

Eine Anzahlungsbürgschaft bei einem Versicherer abzuschließen, ist in den meisten Fällen preiswerter und schneller als über eine Bank. Durch eine gute Bonität lassen sich die Kosten senken und Versicherungen verzichten oft auf zusätzliche Sicherheiten. 

Darüber hinaus überzeugt die Bürgschaftsversicherung durch einen geringeren Aufwand. Je nach Höhe der Bürgschaftssumme kann eine detaillierte Risikoprüfung überflüssig werden. Das wiederum beschleunigt den Vertragsabschluss. 

Ein weiteres großes Plus ist, dass durch die Bürgschaftsversicherung der Kreditrahmen bei der Bank nicht belastet wird.

Jetzt Beratungstermin buchen!

Wir beraten Sie gerne bei der Wahl der passenden Bürgschaft. Sie können dazu ganz bequem Ihren Wunschtermin online buchen.

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Tanja Vuksanovic

Teamleitung Bürgschaftsversicherungen

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Melanie Larcher

Spezialistin Bürgschaftsversicherungen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist eine Anzahlungsbürgschaft?

Diese Bürgschaft sichert den vom Auftraggeber im Vorfeld entrichteten Betrag gegen das Risiko des Verlustes ab. Drei Parteien sind dabei im Spiel: der Auftraggeber , der Auftragnehmer und ein Bürge, also eine Bank oder ein Versicherer.

Wer kommt für die Kosten der Anzahlungsbürgschaft auf?

Im Regelfall übernimmt der Auftragnehmer, also die Partei, von der eine Sicherheit gefordert wird, die Bürgschaftskosten.

Was sichert eine Anzahlungsbürgschaft ab?

Mit einer Anzahlungsbürgschaft sichert der Auftraggeber seine an den Auftragnehmer gezahlten Anzahlungen ab. Sollte der Auftragnehmer seine vertraglich festgelegten Leistungen nicht erfüllen, ist die bereits geleistete Anzahlung abgesichert und wird dem Auftraggeber zurückerstattet.

Wer stellt Anzahlungsbürgschaften aus?

Die Bürgschaften können von Versicherern oder Banken ausgestellt werden. Ein Versicherungsmakler erstellt Ihnen meist Vergleichsangebote und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Sie können sich aber auch direkt an Banken oder Versicherer wenden.

Wann werden Anzahlungsbürgschaften zurückgegeben?

Die Bürgschaft erlischt in der Regel, sobald die vertraglichen Vereinbarungen erfüllt wurden und der Auftraggeber die Bürgschaftsurkunde zurückgegeben hat. Gleiches gilt, wenn der Bürge die Anzahlung an den Auftraggeber zurückgezahlt hat..

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